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Anschläge in Paris am 7. und 9.1.2015

Bundespolitik

Am 7.1. wurde ein Anschlag auf die Mitarbeiter der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo verübt. Dabei wurden zwölf Menschen getötet und zehn verletzt.

Am 9.1. wurden bei einer Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt neben den beiden Geiselnehmer vier Geiseln getötet und vier weitere schwer verletzt. Getötet wurde nur ein Geiselnehmer im Supermarkt. Eine mutmaßliche Komplizin ist auf der Flucht. Die Attentäter vom 07.01 auf Charlie Hebdo haben am 09.01 auch eine Geisel genommen und wurden schließlich von der Polizei erschossen. Der Geiselnehmer vom 09.01 hat morgens auch noch eine Polizistin erschossen. So ergeben sich die 17 Opfer.

Diesem Anschlag auf die offene Gesellschaft in der Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit stehen wir entschlossen entgegen. Wir setzen uns für Toleranz und Weltoffenheit ein. Zudem lehnen wir eine Einführung der Vorratsdatenspeicherung (wie sie in Frankreich bereits besteht) ab, da diese offenbar nicht helfen konnte, den Anschlag zu verhindern. Durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung würden stattdessen ALLE unter Generalverdacht geraten und unsere Freiheit wäre damit eingeschränkt. Damit hätten die Attentäter bereits einen Sieg errungen. Wir sind entschieden gegen die Forderung, das Strafmaß für Blasphemie - dem Verhöhnen bestimmter Glaubensinhalte - anzuheben!

Nous sommes Charlie! (Wir sind Charlie!)