Jusos Ulm

Solidarisch in Ulm

Umwelt- und Klimaschutz

Veröffentlicht am 30.07.2007 in Pressemitteilungen

Ganz untypisch für die Jugend erhoffen sich die Ulmer Jusos einen Mainstream in einer Sache: Im Umwelt- und Klimaschutz. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass durch das wenig vorausschauende Verhalten der Menschen von Heute, das Weiterbestehen der Erde und das Überleben der Menschen von Morgen gefährdet werden. Sie fordern also ein Umdenken jedes Einzelnen, sowie staatliche Unterstützung für umweltfreundliche Technologien. Dies fassten sie auf ihrer letzten Kreismitgliederversammlung zu einem Umwelt- und Klimaschutzantrag zusammen..

Ganz untypisch für die Jugend erhoffen sich die Ulmer Jusos einen Mainstream in einer Sache: Im Umwelt- und Klimaschutz. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass durch das wenig vorausschauende Verhalten der Menschen von Heute, das Weiterbestehen der Erde und das Überleben der Menschen von Morgen gefährdet werden. Sie fordern also ein Umdenken jedes Einzelnen, sowie staatliche Unterstützung für umweltfreundliche Technologien. Dies fassten sie auf ihrer letzten Kreismitgliederversammlung zu einem Umwelt- und Klimaschutzantrag zusammen.

Während Forderungen nach Verringerung des CO2-Ausstosses mittlerweile nahezu weltweiter Tenor sind, fordern die Ulmer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten auch die Weiterentwicklung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Darunter verstehen sie, die Vergütungssätze für den erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien anzuheben. Ihnen zufolge müssen regenerative Energieversorgungsanlagen staatlich unterstützt und ihr Strom besser in das Stromnetz eingeschlossen werden. Doch nicht nur das, sondern auch eine Ausweitung der Investitionen im Bereich der Erforschung erneuerbarer Energien soll den Klimaschutz vorantreiben und gleichzeitig die deutsche Wirtschaft weiter ankurbeln.

Weitere Forschungsgelder fordern die Ulmer Jusos für den Bereich der Nanotechnologie, die noch zu viele unbekannte gesundheitliche Risiken birgt.

Zudem beantragen sie ein Gesetz zur Förderung von Hybrid-Motoren. Jedoch müsse nicht nur der Individualverkehr umweltfreundlicher gestaltet, sondern die Menschen auch zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel angeregt werden, also die Regionalisierungsmittel wieder erhöht werden.

Ausserdem fordern die Jusos eine Erweiterung der staatlichen Förderungsmassnahmen für den Bau von Passivhäusern, wie zum Beispiel dem Ulmer Bürogebäude "Energon", und für Gebäudesanierungen, bei denen umweltfreundliche Massnahmen ergriffen werden.

Um den klassischen Umweltschutz voranzutreiben, verlangen die Jungsozialisten, den Schutz der Korallenriffe weltweit auszudehnen. Auch wollen sie die Brandrodung verbieten lassen, weil dies nicht nur grosse Urwälder, die "grüne Lunge" der Erde zerstört und somit die Filterung von CO2 aus der Luft erschwert, sondern das Verbrennen von Biomasse auch noch zusätzlich Kohlenstoffdioxid freisetzt. Ein Antrag, der dies ergänzen und die davon betroffenen Kleinbauern durch Alternativen zum Brandroden unterstützen soll, wird im inhaltlichen Bereich der Entwicklungshilfe folgen.

"Ich glaube, dass wir mit diesem Antrag einen fundierten Forderungskatalog zum Umdenken und Umlenken im Bereich des Klima- und Umweltschutzes ausgearbeitet und uns für die Probleme der Zukunft als verantwortungsbewusst gezeigt haben." So der Sprecher der Ulmer Jusos, Hans-Ulrich Probst abschliessend