Jusos fordern: der öffentliche Nahverkehr in Ulm muss barrierrefrei sein!

Veröffentlicht am 07.11.2008 in Kommunalpolitik

Antrag der Jusos Ulm an die Kreismitgliederversammlung der SPD Ulm am 4. November 2008

Der öffentliche Nahverkehr in Ulm muss barrierrefrei sein!

Die Jusos Ulm fordern, dass alle Bahnhöfe sowie Bushaltestellen der Stadt Ulm behindertengerecht umgebaut werden. Insbesondere dort, wo sich Treppen befinden, sollen Überbrückungsmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer/innen beispielsweise in Form von flach abfallenden Rampen geschaffen werden. An Bussteigen mit ausschließlich hohen Bordsteinkanten wie z.B. am ZOB sollen diese teilweise durch flache ersetzt werden, sodass es Rollstuhlfahrer/innen ohne Schwierigkeiten möglich ist, auf den Bürgersteig zu gelangen.

Begründung:
Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist gerade in der Stadt eine unersetzliche Grundlage für die persönliche Mobilität. Momentan wird allerdings die Benutzung dieser Verkehrsmittel Rollstuhlfahrer/innen, älteren Menschen mit Gehhilfen und Menschen mit Kinderwägen erheblich erschwert. Abgesehen von der Schwierigkeit in Busse sowie Züge zu gelangen, werden sie schon an den Haltestellen und Bahnhöfen durch Treppen und zu hohe Bordsteinkanten diskriminiert. Diese Diskriminierung entspricht nicht unserem Bild einer menschenfreundlichen Stadt. Es sollte selbstverständlich sein, dass öffentliche Verkehrsmittel für alle zugänglich sind. Aus diesem Grunde fordern wir die behindertengerechte Umbauung aller Bahnhöfe und Bushaltestellen der Stadt Ulm.

 

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