Dass Arbeitslosigkeit kein Zuckerlecken ist, ist weitgehend bekannt. Wie gravierend die Folgen der niedrigen Grundsicherungssätze für die Betroffenen aber tatsächlich sind, machte Frau Ambacher vom Deutschen Roten Kreuz den Ulmer Jusos am Dienstag mehr als klar: „Hartz 4 bedeutet Armut!“, so die Leiterin des Ulmer DRK-Übernachtungsheims. Den Beziehern von Arbeitslosengeld II würden am Tag zum Beispiel nur knapp fünfzig Cent für Mobilität zugestanden, so die Sozialarbeiterin weiter. Die Botschaft kam an: „Von dem bisschen Geld kann kein Mensch vernünftig leben, daran muss sich ganz schnell etwas ändern!“ urteilte der Vorsitzende der Jusos in Ulm, Hans-Ulrich Probst.
Dass Arbeitslosigkeit kein Zuckerlecken ist, ist weitgehend bekannt. Wie gravierend die Folgen der niedrigen Grundsicherungssätze für die Betroffenen aber tatsächlich sind, machte Frau Ambacher vom Deutschen Roten Kreuz den Ulmer Jusos am Dienstag mehr als klar: „Hartz 4 bedeutet Armut!“, so die Leiterin des Ulmer DRK-Übernachtungsheims. Den Beziehern von Arbeitslosengeld II würden am Tag zum Beispiel nur knapp fünfzig Cent für Mobilität zugestanden, so die Sozialarbeiterin weiter. Die Botschaft kam an: „Von dem bisschen Geld kann kein Mensch vernünftig leben, daran muss sich ganz schnell etwas ändern!“ urteilte der Vorsitzende der Jusos in Ulm, Hans-Ulrich Probst.
Insgesamt ist die Armut in Deutschland in den letzten Jahren drastisch angestiegen. Betroffen sind vor allem alleinerziehende Frauen und kinderreiche Familien. Schuld daran, dass immer mehr Menschen durchs soziale Netz fallen, seien die hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Zukunftsperspektiven und der große Abbau sozialer Leistungen durch die Politik in Bund und Land, erklärte Frau Ambacher.
Arbeitslosigkeit, Krankheit und Armut bedeuteten ein Leben außerhalb der Gesellschaft und unter dem permanenten Druck, morgen auch etwas zu essen zu haben. „Oft genug brechen die Menschen unter dieser Last zusammen und geben sich selbst und auch ihre Kinder auf. Die Folgen: Krankheit, Drogen, Suizid!“, so Ambacher weiter.
Man müsse leider feststellen, dass sich die Situation der Armen in den letzten Jahren stark verschlechtert habe – Jahre in denen die SPD mit an der Regierung war, so die Meinung der Jusos.
„Die SPD muss das jetzt endlich anerkennen und umsteuern, auch im eigenen Interesse. Denn gerechte und solidarische Politik sieht anders aus!“ so der Vorsitzende Probst.