Kritik der Handwerkskammer stößt bei Jusos auf Unverständnis

Veröffentlicht am 20.07.2018 in Pressemitteilungen

Die Ulmer Jusos freuen sich darüber, dass die zu hohen Preise der DING-Tickets für junge Menschen endlich in den Mittelpunkt der Diskussion rücken. Die Mitteilung der Juso-Hochschulgruppe zu den zu hohen Kosten für das landesweite Semesterticket, die die Diskussion ins Rollen brachte, wird auch vom Juso-Kreisverband unterstützt. In seinem Antwortbrief an Tobias Mehlich von der Handwerkskammer Ulm schreibt der Juso-Kreisvorsitzende Matthias Lamprecht „für die Juso-Hochschulgruppe steht natürlich das Semesterticket für Studierende der Universität im Vordergrund, da sie als Interessensvertretung der Studierenden an der Universität aktiv sind. Als Juso-Kreisvorsitzender unterstütze ich die Haltung der Hochschulgruppe vollumfänglich.“ Er kritisiert aber die zu hohen finanziellen Belastungen für angehende Meister. Dabei sind für Ihn neben den Kosten für das DING-Jahresticket auch die Gebühren für die Meisterausbildung ein großes Problem. Aus diesem Grund fordern die Jusos bereits seit längerem eine gebührenfreie Meisterausbildung und eine Reform des Meister-BAföG. „Die Handwerkskammer beschränkt sich in Ihrem Brief auf die Menschen in der Meisterausbildung, für die Azubis sind zum Teil die Probleme noch größer “, meint der Juso-Kreisvorsitzende. Bereits seit langem fordern die Jusos deshalb eine kostenfreie und vergütete Ausbildung. „Wir wundern uns sehr, dass die Ulmer Handwerkskammer diese seit langem bestehenden Forderungen der Jusos für Menschen in akademischer wie in beruflicher Bildung nicht zu kennen scheint“, meint der Kreisvorsitzende weiter. Am Ende des Briefs schlägt der Juso-Kreisvorsitzende Matthias Lamprecht ein persönliches Gespräch mit Tobias Mehlich von der Handwerkskammer Ulm vor, um die Unklarheiten auszuräumen und gemeinsame Verbesserungsvorschläge für die Menschen in gewerblicher Ausbildung zu entwickeln.

 

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