Erschienen in der Südwest-Presse am 1. Februar 2010
Ulm.
Der Juso Kreisverband Ulm hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Sprecher sind Maximilian Locher und Bettina Schulze, weitere Mitglieder sind Marc Wegschneider, Nina Doll und Boris Klecina. Für das neue Jahr planen die Ulmer Jusos, vermehrt mit Mitbürgern ins Gespräch zu kommen, die ansonsten in der Öffentlichkeit wenig Gehör fänden. Dazu gehörten die ärmeren Schichten und Menschen, die keine Interessengruppen haben, schreiben die Jusos in einer Pressemitteilung. Als Hauptaufgabe haben sie sich vorgenommen, gesellschaftliche und soziale Probleme sichtbar zu machen. Die Jusos werfen der aktuellen Regierung Klientelpolitik für Reiche und deren Verbände vor. Bettina Schulze: "Wir werden mit unserem neu gewählten Vorstand beweisen, dass es soziale und fortschrittliche Alternativen zu Schwarz-Gelb gibt."
Nach hundert Tagen schwarz-gelber Regierung zieht der Juso-Kreisverband Ulm auf seiner Jahreshauptversammlung am 26. Januar 2010 eine erschreckende Bilanz über das neue Kabinett. Sprecher des neuen Vorstands sind Maximilian Locher und Bettina Schulze. Ebenfalls in den Vorstand wurden Marc Wegschneider, Nina Doll und Boris Klecina gewählt.
Die Jusos Ulm planen im neuen Arbeitsjahr das Gespräch mit BürgerInnen zu suchen, die bisher in der Öffentlichkeit wenig selbst zu Sprache kommen. Dazu gehören Vertreter der ärmeren Schichten ebenso, wie BürgerInnen für die es keine Interessen- oder Lobbygruppen gibt. Das Sichtbarmachen von gesellschaftlichen und sozialen Problemen soll Hauptaufgabe der Jusos im neuen Arbeitsjahr werden.
Liebe Jusos,
bitte beachtet, dass das Treffen mit Ivo Gönner am Mittwoch um 17:30 Uhr statt findet.
Zweiklassenmedizin oder Bürgerversicherung - wohin gehts in der Gesundheitspolitik?
Liebe Jusos,
das Gesundheitssystem erfordert immer mehr Leistungen von den Bürgerinnen und Bürgern. Während sich Menschen, die es sich leisten können, aus dem Solidarsystem verabschieden und sich privat versichern, müssen die gesetzlich Versicherten immer mehr Geld für immer weniger Leistungen zahlen. Schwarz-gelb plant den Arbeitgeberanteil an der gesetzlichen Versicherung einzufrieren und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu begrenzen. Wohin gehen wir in der Gesundheitspolitik und warum ist es so schwer ein solidarisches und gerechtes Gesundheitssystem zu verwirklichen?
All diesen Fragen wollen wir uns nach einem kurzen Einführungsreferat stellen und gemeinsam diskutieren.
Wir freuen uns auf Euer kommen!