Jusos Ulm

Solidarisch in Ulm

Gesicht zeigen gegen Rechts

Veröffentlicht am 06.01.2007 in Pressemitteilungen

Rechte Gewalt in der Region nimmt immer mehr zu. Die Ulmer Jusos machen aufmerksam und fordern Passanten auf, Gesicht zu zeigen.

Mit dem Infostand vergangenen Samstag wollten die Ulmer Jusos Stellung zu Ereignissen wie den zahlreichen Konzerten, Kundgebungen und Gewalttaten Rechtsradikaler in der Ulmer Region beziehen. Ihr Stand richtete sich gegen Rechtsextremismus und Faschismus und warb weiterhin für Toleranz und Demokratie. „Wir wollen die Leute aufwecken und zeigen, wie aktiv Rechtsradikale in unserer Region leider sind. Zudem wollen wir sie dazu auffordern, sich dem entgegenzustellen.“ kommentierte Hans-Ulrich Probst, Sprecher der Ulmer Jusos. Rund 100 Gesichter von Menschen, die sich so symbolisch gegen Nazis aussprachen, konnten die Ulmer Jusos auf Photos festhalten. Eine Resonanz, die für sich spricht: „Nazismus darf in unserem Land nie mehr eine Chance haben!“ so Probst.

Leider zeigen Geschehnisse im Ulmer Raum momentan in eine andere Richtung. Frustration und Perspektivlosigkeit sind der Nährboden auf dem Hass und Extremismus gedeihen. Den Mitmenschen dabei mit Intoleranz und Gewalt zu begegnen ist jedoch nicht hinnehmbar. Deshalb gilt es, den weiterhin Unbelehrbaren die Stirn zu bieten.