�Eine Privatisierung des DB-Konzerns nach jeglichem Modell ist strikt abzulehnen, da die Kosten für den Staat nicht dem Nutzen für die Kunden und Bürger entsprechen.� So lautet die jüngste Forderung der Ulmer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten. Die Vorsitzende, Michaela Strobel, erklärt dazu folgendes: �Selbst beim nun favorisierten Modell der Bundesregierung sind noch erhebliche Verschlechterungen im Zugverkehr zu erwarten.� So seien die chaotischen Zustände im Schienenverkehr in Großbritannien ein Beispiel dafür, wie die Folgen der Privatisierung aussehen könnten. Dies gelte es aber um jeden Preis zu verhindern.
„Eine Privatisierung des DB-Konzerns nach jeglichem Modell ist strikt abzulehnen, da die Kosten für den Staat nicht dem Nutzen für die Kunden und Bürger entsprechen.“ So lautet die jüngste Forderung der Ulmer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten. Die Vorsitzende, Michaela Strobel, erklärt dazu folgendes: „Selbst beim nun favorisierten Modell der Bundesregierung sind noch erhebliche Verschlechterungen im Zugverkehr zu erwarten.“ So seien die chaotischen Zustände im Schienenverkehr in Großbritannien ein Beispiel dafür, wie die Folgen der Privatisierung aussehen könnten. Dies gelte es aber um jeden Preis zu verhindern.
Bis 2009 soll die Deutsche Bahn teilprivatisiert werden. So soll die Bahninfrastruktur vollständig im Besitz des Bundes bleiben, aber unter Auflagen vom DB-Konzern betrieben und verwaltet werden. Durch einen Börsengang soll der Konzern mit frischem Kapital versorgt werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.
„Jedoch“, so urteilt Sprecherin Michaela Strobel, „ kann ein Wettbewerb auf der Schiene nur eingeschränkt funktionieren. Es kann nun mal pro Strecke und Uhrzeit nur ein Zug fahren, die Wahlmöglichkeiten halten sich somit stark in Grenzen.“ Die Ulmer Jusos favorisieren daher eine teilweise Übernahme des Schweizer Modells. So soll die Bahn komplett im Besitz des Bundes bleiben. Statt immer mehr Geld in den Ausbau der Börsenfähigkeit zu stecken, soll dieses Geld lieber in eine schnellere Taktung der Nahverkehrszüge investiert werden.
„Es muss ein vitales Interesse der Bundesregierung sein, die Bahn im Sinne der Kunden zu gestalten, und nicht den Interessen des Kapitalmarktes zu unterwerfen!“ schließt Michaela Strobel.