Lasagne schichten, Salatdressing abschmecken und schließlich das selbst gekochte Essen an die Gäste der Ulmer Tafel ausgeben: Das waren die Aufgaben der Ulmer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) für den vergangenen Freitag, an dem sie in der Tagesstätte der Ulmer Tafel kochten.
Lasagne schichten, Salatdressing abschmecken und schließlich das selbst gekochte Essen an die Gäste der Ulmer Tafel ausgeben: Das waren die Aufgaben der Ulmer Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) für den vergangenen Freitag, an dem sie in der Tagesstätte der Ulmer Tafel kochten.
Es wurde jedoch nicht nur für die wohnungs- und arbeitslosen Menschen, die im Übernachtungsheim und in den Genesungszimmern der Ulmer Tafel Hilfe und Zuflucht finden, gekocht, sondern den Jusos auch ein Einblick in deren oft aussichtslose Situation gewährt. Dabei war auch der persönliche Kontakt zu den Menschen von Bedeutung und konnte beim gemeinsamen Essen ansatzweise entstehen.
Auch Weiterhin soll Anlehnung an dieser Art Projekte genommen werden. „Es ist wichtig, dass wir nicht nur über Arbeitslosigkeit und soziale Abstufung sprechen, sondern dass wir deren konkrete Bedeutung und Auswirkungen für die Menschen kennen.“, so der neue Kreissprecher Hans-Ulrich Probst.
Da die vom Übernachtungsheim beherbergten Menschen mit staatlichen Leistungen oft nicht zu Rande kommen, sind Einrichtungen wie die der Ulmer Tafel dringend notwendig: Mit dem Angebot eines vollwertigen Essens mit Suppe, Hauptspeise und Salat für 1 €, einer kostengünstigen Kleiderkammer, die durch Kleiderspenden bestehen kann, und dem Tafelladen, in dem, von Supermärkten gespendete, Lebensmittel billig verkauft werden, wird den Bedürftigen tatkräftig unter die Arme gegriffen.
Auch Aktionen, wie die der Ulmer Jusos sind nicht unbedeutend, weil es wichtig ist, sich spezifisch mit Armut zu beschäftigen, um deren Ausmaße und Folgen erfassen zu können und dann konkret etwas zu ändern. Denn wirkliche Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.