Jusos Ulm

Solidarisch in Ulm

Jusos besuchen AOK

Veröffentlicht am 01.10.2007 in Pressemitteilungen

Welche Sozialversicherungen gibt es in Deutschland? Wie werden die verschiedenen Formen finanziert, wo wird Solidarität erkennbar, wo regiert die Ellenbogengesellschaft im deutschen Sozialversicherungssystem? Alles Fragen, für deren Klärung sich eine Gruppe der Ulmer Jusos am Freitag, den 26. Oktober, in die Geschäftsstelle der AOK in Ulm zu einem Informationsgespräch begab.

Welche Sozialversicherungen gibt es in Deutschland? Wie werden die verschiedenen Formen finanziert, wo wird Solidarität erkennbar, wo regiert die Ellenbogengesellschaft im deutschen Sozialversicherungssystem? Alles Fragen, für deren Klärung sich eine Gruppe der Ulmer Jusos am Freitag, den 26. Oktober, in die Geschäftsstelle der AOK in Ulm zu einem Informationsgespräch begab.

Die dortige Geschäftsführerin Dr. Sabine Schenk und der ehemalige AOK- Geschäftsführer und jetzige SPD-Kreisvorsitzende, Manfred J. Müller, versuchten dafür in einem zweistündigen Gespräch die Komplexität der fünf Versicherungsbereiche (Kranken-, Rente-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung) zu erklären. Jeder Teilbereich wurde ausführlich von Geschichte über Finanzierung hin zu aktuellen Reformansätzen gründlich untersucht.

So wurde bei den Krankenversicherungen sowohl über die verschiedenen Vorgehensweisen von Privaten und Gesetzlichen Krankenversicherungen gesprochen, als auch die von der Großen Koalition beschlossene "Gesundheitsreform" unter die Lupe genommen. Dabei war die Kritik der AOK- Geschäftsführerin Dr. Schenk deutlich erkennbar: "Es ist gut möglich, dass dadurch einige gesetzliche Krankenversicherungen an die Wand fahren." Die Ulmer Jusos zeigten sich sehr interessiert und bedankten sich bei dem Engagement sowohl von Dr. Sabine Schenk als auch von Manfred J. Müller.