Das demokratische Engagement junger Menschen in Ulm zu fördern, ist die vorrangige Aufgabe des neu gegründeten Rings Politischer Jugend (RPJ). Er versteht sich als überparteiliche Organisation der jugendlichen Parteimitglieder und hat sich zum Ziel gesetzt, das politische Bewusstsein von jungen Menschen zu fördern. Zum Vorstand gehören: Vorsitzender Johannes Preiß (JungeUnion), Stellvertreter Christoph Eckert (Jusos), Schriftführerin Maite Böhringer (Junge Liberale) und Pressesprecher Philip
Merkle (Grüne Jugend). Der Ring Politischer Jugend will das Verständnis für politische Prozessestärken, Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten aufzeigen, ohne
eine politische Richtung vorzugeben, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem tritt er für die Partizipation, das Engagement und die Mitarbeit junger Menschen in Politik und Gesellschaft ein. Demnächst sei eine Diskussion für Schüler zu aktuellen politischen Themen geplant.
(gedruckt in der Südwest Presse vom 9.4.2015, Seite 19)
Das demokratische Engagement junger Menschen in Ulm zu fördern, ist die vorrangige Aufgabe des neu gegründeten Rings Politischer Jugend (RPJ).
Er versteht sich als überparteiliche Organisation der jugendlichen Parteimitglieder und hat sich zum Ziel gesetzt, das politische Bewusstsein von jungen Menschen zu fördern. Zum Vorstand gehören: Vorsitzender Johannes Preiß (Junge Union), Stellvertreter Christoph Eckert (Jusos), Schriftführerin Maite Böhringer (Junge Liberale) und Pressesprecher Philip Merkle (Grüne Jugend).
Der Ring Politischer Jugend will das Verständnis für politische Prozesse stärken, Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten aufzeigen, ohne eine politische Richtung vorzugeben, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem tritt er für die Partizipation, das Engagement und die Mitarbeit junger Menschen in Politik und Gesellschaft ein. Demnächst sei eine Diskussion für Schüler zu aktuellen politischen Themen geplant.
„Pegida“ steht für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, der Name zeigt schon, dass einiges durcheinander geht.
Bei den Demonstrationen wird die Religionsausübung von Muslimen in Deutschland, Zuwanderung oder das Asylrecht pauschal in die Nähe der politischen Ideologie des Islamismus gerückt.
Wir stehen im Gegensatz dazu für ein weltoffenes, liberales und auch buntes Deutschland in dem Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammen leben. #Niewieda #NoPegida
Am 7.1. wurde ein Anschlag auf die Mitarbeiter der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo verübt. Dabei wurden zwölf Menschen getötet und zehn verletzt.
Am 9.1. wurden bei einer Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt neben den beiden Geiselnehmer vier Geiseln getötet und vier weitere schwer verletzt. Getötet wurde nur ein Geiselnehmer im Supermarkt. Eine mutmaßliche Komplizin ist auf der Flucht. Die Attentäter vom 07.01 auf Charlie Hebdo haben am 09.01 auch eine Geisel genommen und wurden schließlich von der Polizei erschossen. Der Geiselnehmer vom 09.01 hat morgens auch noch eine Polizistin erschossen. So ergeben sich die 17 Opfer.
Diesem Anschlag auf die offene Gesellschaft in der Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit stehen wir entschlossen entgegen. Wir setzen uns für Toleranz und Weltoffenheit ein. Zudem lehnen wir eine Einführung der Vorratsdatenspeicherung (wie sie in Frankreich bereits besteht) ab, da diese offenbar nicht helfen konnte, den Anschlag zu verhindern. Durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung würden stattdessen ALLE unter Generalverdacht geraten und unsere Freiheit wäre damit eingeschränkt. Damit hätten die Attentäter bereits einen Sieg errungen. Wir sind entschieden gegen die Forderung, das Strafmaß für Blasphemie - dem Verhöhnen bestimmter Glaubensinhalte - anzuheben!
Nous sommes Charlie! (Wir sind Charlie!)
Bezahlbarer Wohnraum für niedrige und durchschnittliche Einkommen wird immer knapper. Besonders in Großstädten ist der Wohnungsmarkt stark angespannt. Auch in Ulm ist das so. Vor allem junge Menschen und Familien können sich das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten. Sie werden in die ländliche Peripherie verdrängt und müssen von dort weite, kostspielige Wege in die Stadt auf sich nehmen. Die Stadt muss hier handeln und ihrer Verantwortung zur Daseinsfürsorge gerecht werden!
Es kann nicht sein, dass Eigentumswohnungen nur noch zu abnormen Preisen gebaut werden. Zu einem lebendigen Miteinander in einer Stadt gehört, dass alle Bevölkerungsgruppen die Möglichkeit haben in dieser zu leben.
Wir Jusos Ulm setzen uns daher dafür ein, dass dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Ulm wirksam begegnet wird. Dazu gehört vor allem das Wiederaufgreifen des sozialen Wohnungsbaus und die Förderung des Baus von Wohnungen zu bezahlbaren Preisen. Daneben sollte die Stadt auch die Möglichkeiten, die sie aus dem Bausatzungsrecht hat, nutzen, um eine ausgeglichene Bewohnerstruktur in der Stadt zu ermöglichen.