Jusos Ulm

Solidarisch in Ulm

Ulmer Jusos fordern Schließung des Studienzentrums Weikersheim.

Veröffentlicht am 14.05.2007 in Pressemitteilungen

Ulmer Jusos fordern Schließung des Studienzentrums Weikersheim. Ministerpräsident Oettinger (CDU) muss Kuratoriumsmitgliedschaft niederlegen / �Studienzentrum dient der Verbreitung rechtskonservativen Gedankenguts�

Eine Gruppe der Ulmer Jusos begab sich am vergangen Sonntag (13. Mai) auf eine Stadtführung der besonderen Art. Es galt auf bislang wenig ausgetretenen Pfaden der Geschichte der Ulmer Arbeiterbewegung zu folgen. Der Weinhof mit seiner bewegten Geschichte stand dabei im Mittelpunkt der Tour. Dort sprach am 03.März 1933 auf der letzten demokratischen Kundgebung der spätere Widerstandskämpfer Dr. Carlo Mierendorff. Er gehörte in den Folgejahren dem Kreisauer Kreis an. „Der Weinhof steht somit symbolisch für das vorübergehende Ende der Demokratie und des jüdischen Lebens der Stadt“ so Bergmann.

Nicht fehlen durften natürlich auch die Station, Sterngasse 11, wo sich das Gebäude der "Donauwacht", der sozialdemokratischen Tageszeitung, und des SPD-Parteibüros befunden hat.

Die gemeinsame Veranstaltung war ein weiterer wichtiger Baustein der wachsenden Zusammenarbeit zwischen dem Ortsverein Ulm-Süd und den Kreisverband der Ulmer Jusos. Die Parteijugend der SPD ist daran interessiert die Kooperation zwischen den Ortsvereinen neu zu justieren. „Wir wollen einige Veranstaltungen gemeinsam organisieren, damit gerade ältere Mitglieder durch das Auftreten der Jusos sehen, dass die Partei lebt,“ so Hans-Ulrich Probst, Sprecher der Ulmer Jusos.