Ankündigungen
Liebe Jusos,
auf unserer JHV am 13.01. hatten wir eine spannende und engagierte
Diskussion zum Thema „Ostseepipeline“ und dem dazugehörigen Antrag.
Da dies ein verzwicktes Thema ist und der Wunsch nach einer intensiveren
Diskussion mit mehr Hintergründen offenkundig war, steht unsere
nächste KMV unter diesem Thema.
Wir wollen die Hintergründe und die Interessen beleuchten und diskutieren,
die mit der Ostseepipeline zusammen hängen.
In den letzten Jahren wurde immer wieder die Frage gestellt, was Gewerkschaften und die SPD noch gemeinsam haben? Eines ist klar: Die Arbeiterbewegung und die SPD haben gemeinsame Wurzeln. Nach der Revolution von 1848 traten mutige Menschen während der Industrialisation für die Gewährung von Arbeitnehmerrechten ein. Trotz zähen Widerstandes von Seiten der Industriellen und der Reichsregierung erstritten sie diese und legten damit eine Basis für unsere heutigen Rechte. Aus der Arbeiterbewegung gingen Gewerkschaften und Sozialdemokratie hervor.
Über die Geschichte der hiesigen Arbeiterbewegung bzw. der Gewerkschaften berichtet uns Otmar Schanz (Mitglied im SPD Kreisvorstand, IG-Metallmitglied und langjähriger Betriebsrat bei Bosch Rexroth in Oberelchingen.
Die NPD hat für den 1. Mai 2009 in Ulm eine öffentliche Versammlung mit anschließendem Aufzug unter dem Motto „Aufruhr im Paradies – Eine Jugend stellt sich quer!!!“ angekündigt und beantragt.
Die Stadt Ulm hat diese Veranstaltung verboten. Ulm und Neu-Ulm sind tolerante und weltoffene Städte, in denen rechtsextremes und menschenfeindliches Gedankengut keinen Platz hat.
Die Stadt Ulm ruft am
Mittwoch, 21. Januar 2009, 19.00 Uhr
im Ulmer Haus der Gewerkschaften, Weinhof 23
zu einem ersten Treffen aller Bürgerinnen und Bürger auf.
Für Nazis ist kein Platz in dieser Stadt!
Am Samstag dem 24. Januar 2009, 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr findet
im Gewerkschaftshaus (Weinhof 23) in Ulm das Tagesseminar „weltweite Migration – europäische Antworten?“ des Juso-Landesverbandes zum Thema „Migrations- und Integrationspolitik in Deutschland“ statt. Weitere Informationen gibt es unter www.jusos-bw.de
Die aktuelle Finanzkrise erweist sich in ihrem finanziellen Umfang, dem ungeheuerlichen Ausmaß der Kosten und der Vielzahl der betroffenen Länder als eine der tiefgreifendsten Krisen seit der folgenschweren Weltwirtschaftkrise im Jahre 1929.
In der globalisierten Welt betrifft eine solche Krise jedoch nicht nur deren Verursacher, sondern alle Menschen. Und dies eben auch in unserer Region. In den letzten Wochen wurde sehr viel über die Firma Ratiopharm diskutiert und den Medien berichtet. Das Schicksal der Firma und ihrer Belegschaft ist jedoch nur ein Beispiel für die Auswirkungen der Krise vor Ort. Diese sind sehr vielschichtig und zum Teil noch nicht abschätzbar.